Beobachtungen zur Ikonographie von Klage und Trauer : - download pdf or read online

By Merthen, Claudia

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Dies geschieht sowohl bei den Vorbereitungen als auch innerhalb des Bestattungsablaufes, und man kann vor allem bei den ersten beiden Beispielen, bei denen es um den toten Patroklos geht, auch an ein Haaropfer denken. Im zweiten und dritten Fall ist diese Handlung mit Weinen verbunden. Allgemein zählte aber das Scheren des Haares zu den Ehren, die ein Toter zu empfangen hatte (Od. 4,196-8128). Die Schriftquellen historischen Inhalts nennen kurz geschnittenes Haar oder einen rasierten Kopf nur selten.

15,25,11; Pol. 30,4,5; Sch. Eur. vita 2 Z. 33-36112). Erst eine spätere Quelle bezieht einen Bestandteil des Bestattungsablaufes ein: hier tragen die Teilnehmer der Ekphora gefärbte, also vermutlich dunkle Kleidung (Hegesipp. Com. fr. ). Dunklere Trauerkleidung scheint jedoch erwartet worden zu sein, denn der Vater einer toten Tochter, Demosthenes, wird angegriffen, weil er sich nicht entsprechend kleidete (Aischin. Ktes. 3,77). Auch weiße Kleidung ist bei einem Todesfall überliefert (Gesetz von Gambreion 5-11; Iambl.

Heraclid. 561. Ursprünglich zum Schutz der Lebenden aus Angst vor den gefährlichen Seelen der Toten, die Bedeutung des Brauches sei aber allmählich verloren gegangen: Andronikos 1968, 19f. Vgl. I. Johnston, Restless Dead. Encounters Between the Living and the Dead in Ancient Greece (1999). - Zum geschorenen Haar alter Männer vgl. auch Williams 1984, hier vor allem als Zeichen der Trauer und des Übergangs gedeutet; geschorenes Haar als Sujet eines ‚eben einfach alten Mannes’ wäre noch bedenken. Zum Haaropfer vgl.

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Beobachtungen zur Ikonographie von Klage und Trauer : Griechische Sepulkralkeramik vom 8. bis 5. Jh. v. Chr. by Merthen, Claudia


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